Anfrage des LAbg. Serdal Yüksel an den Landtag NRW

Wie entwickelte sich die Kinderarmut in Herne und Bochum in den letzten zehn Jahren?

Kinderarmut bedeutet nicht nur, wenig Geld für Kinder in den Familien zu haben, sondern vor allem deutlich weniger Möglichkeiten in den Lebensbereichen „Bildung“, „Arbeit“, „Wohnen“, „Gesundheit“ und „Freizeit“. Arme Kinder sind in ihrer Schullaufbahn benachteiligt. Diese und andere gravierende Einschränkungen sind Grundlage für die „Kleine Anfrage" von Serdar Yüksel, der nun genaue Zahlen und Antworten für Herne und Bochum wissen möchte.

Eigentlich hätte schon die vorherige Landesregierung darüber Auskunft geben müssen. Das Modellprojekt „Kein Kind zurücklassen" unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hätte die Auswirkungen auf sozialbenachteiligte Kinder überprüfen und veröffentlichen müssen.

Der Herner/Bochumer Landtagsabgeordnete stellt fünf detaillierte Fragen zum Thema, u.a.

  1. in welchem Umfang die Kommunen die Fördermittel zur Bekämpfung der Kinderarmut abgerufen haben,
  2. ob die jetzige Landesregierung die Absicht habe, in besonders benachteiligten Stadtteilen, die förderpädagogische Leistungsfähigkeit von Kindern in Kitas und Schulen durch kleine Gruppen/Klassen, Aufstockung von OGS-Plätzen unterstützen werde und für diese Maßnahmen mehr Mittel zur Verfügung stellen würde.

Die vollständige „Kleine Anfrage" steht auf dieser Seite zur Verfügung.
Unser GEW-Stadtverband ist gespannt auf die Antwort der Landesregierung.